Matthias Schwengler Soulcrane feat. Laurent Derache

Dark (Klaeng Records)

27. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Matthias Schwengler ist Trompeter aus Köln. Für Dark, das vierte Album seines Trios Soulcrane hat er den französischen Akkordeonisten Laurent Derache als Gastkünstler eingeladen. Der ergänzt mit seinem leichten und wendigen Spiel das langjährige Trio von Schwengler, Gitarrist Philipp Brämswig und Bassist Reza Askari. Der Albumtitel steht dabei im offensichtlichen Kontrast zur Musik, denn dunkel ist auf Dark höchstens ab und an die Tonart, etwa im Titelstück, über das der Trompeter sagt, dass es wohl seine „dunkelste Komposition“ geworden sei. Die elf Stücke sind eingebettet in kurze Interludes der vier Instrumente, quasi Solomomente von jeweils etwa einer Minute Spielzeit. Eine schöne Idee, die einen zu den eigentlichen Stücken hinführt. Und die haben es in sich, etwa das flotte, durch pumpenden Kontrabass und intensives Ensemblespiel geformte „Quiet Little Place“. Was das Quartett in der runden Dreiviertelstunde auffährt, ist zeitgemäßer Jazz mit dezenten weltmusikalischen Anklängen. Das Album lebt vom spieltechnischen Niveau der Künstler, die klare und druckvolle Produktion rundet es ab. Und bei aller musikalischer Klasse kann man Dark ganz einfach nebenbei anhören.

Wolfgang Weitzdörfer

<em>Dark</em> (Klaeng Records)
Matthias Schwengler Soulcrane feat. Laurent Derache
Dark (Klaeng Records)

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